
Wählen Sie Stempelradius und V-Öffnung nach der Faustformel acht- bis zehnfache Blechdicke, sofern Design und Material es zulassen. Zu enge Matrizen markieren Oberflächen, zu weite erschweren Winkelgenauigkeit. Prüfen Sie außerdem Matrizenlänge, Kollisionsfreiheit und Auflage, damit lange Flansche nicht unkontrolliert kippen.

Beginnen Sie mit kleinen Winkeln und verdeckten Faltungen, damit spätere Schritte frei zugänglich bleiben. Simulieren Sie kritische Zustände im 3D, verwenden Sie Zwischenaufnahmen auf Hilfswerkzeugen, und notieren Sie jede Drehung des Teils, damit niemand im Eifer des Gefechts die Reihenfolge versehentlich vertauscht.

Jedes Material federt zurück, Stahl anders als Aluminium oder Messing. Messen Sie reale Winkel an Probestreifen, pflegen Sie Korrekturwerte je Kombination, und überbiegen Sie bewusst um wenige Grad. So erzielen Sie wiederholbare Ergebnisse, ohne riskante Nachdrück-Versuche, die Kanten sichtbar beschädigen könnten.